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TG unterliegt dem HC Lustenau

Dietmar Hummler - 02. März 2026

Am Ende stand eine verdiente 30:32 (16:20)-Heimniederlage gegen die Gäste aus Vorarlberg. Biberach fand zu keinem Zeitpunkt wirklich Zugriff auf das Spiel.

Eine schwere Hypothek war vorab die ohnehin schon lange Verletztenliste, die sich kurz vor Spielbeginn weiter vergrößerte. Nachdem bereits feststand, dass Drenceanu, Istoc, Röhrig und Simmendinger fehlen würden, erhöhte sich die Zahl der Ausfälle durch das Fehlen von Mihai Sandu und Florian Müller auf sechs Spieler. Dem TG-Trainerduo Pancu und Wille gingen damit im Rückraum die Alternativen aus , lediglich vier Akteure standen hier zur Verfügung.

Als größtes Manko erwies sich aber die mangelhafte Abwehrarbeit. In der ersten Halbzeit agierten die Blau-Gelben viel zu passiv und ohne die nötige Aggressivität. Zwanzig Gegentore sprechen eine deutliche Sprache.

Lediglich A-Jugendtorhüter Silas Unseld bot eine starke Partie mit zahlreichen Paraden und war am Ende der beste TG-Spieler.

Bereits der Start in die Partie misslang für die TGB. Innerhalb von vier Minuten zogen die Österreicher auf 1:4 davon. Diesen Rückstand konnte Biberach nie mehr aufholen. Zwar gelang es in der ersten Hälfte mehrfach, bis auf ein Tor zu verkürzen, doch mehr war nicht möglich.

Folgerichtig lag die TG zur Pause mit 16:20 zurück.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellte Coach Pancu die Abwehr von einer passiven 6:0-Formation auf eine offensivere 5+1-Variante um, was durchaus Wirkung zeigte. Allerdings vergaben die Rissstädter nun im Angriff reihenweise Großchancen.

Die Vorarlberger behielten so stets die Kontrolle über das Spiel. Mehr als eine leichte Ergebniskorrektur zum 30:32-Endstand war für die TG nicht mehr möglich.

In der Tabelle musste Biberach den zweiten Platz an den TV Treffelhausen abgeben. Tabellenführer Altenstadt hat nun bereits fünf Punkte Vorsprung und kann den Sekt wohl schon kaltstellen.

Ausgerechnet auf dieses Team trifft die TG am kommenden Samstag erneut in eigener Halle. Um die defensivstarken Altenstädter ernsthaft zu fordern, braucht es aktuell jedoch beinahe ein blau-gelbes Wunder.