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wJD2: Buzzer-Beater-Sieg in Ravensburg

Florian Nowack  - 30. Januar 2026

Lange Zeit sah es für die weibliche D2-Jugend nach einer Auswärtsniederlage in Ravensburg aus. Am Ende aber sollte es anders kommen und man konnte mit einem 18:17-Sieg die Rückreise an die Riss antreten.

Leider musste man im Vorfeld auf gleich mehrere Spielerinnen verzichten, was die Auswärtsaufgabe bei unseren Freunden des TSB Ravensburg alles andere als einfach machte. Dennoch traten neun motivierte Mädels die Reise in die altehrwürdige Kuppelnauhalle an.

Los ging es dann sehr schlecht, denn schnell lag man mit 0:3 im Hintertreffen – und das nach drei gespielten Minuten. Es schien zunächst so, als hätte man noch die Schlafanzüge an. Diese wurden dann aber nach und nach abgelegt und man nahm den Kampf um den Sieg an. In der 16. Spielminute gelang der 7:8-Anschlusstreffer und man war mitten drin in der Partie. Die Schlussphase vom ersten Durchgang gehörte dann aber wieder den Gastgeberinnen, die mit einer 12:9-Führung in die Pause gehen konnten.

Allen war klar, dass mehr drin wäre, als ein 3-Tore-Rückstand. Und so erinnerte Trainerin Josephin Zaune ihr Team nochmal an die eigenen Stärken, ehe es in den zweiten Durchgang ging. Zunächst blieb es beim bekannten Rückstand, und zwar bis zum 13:16 in der 27. Spielminute. Jetzt folgte die stärkste Phase der Biberacherinnen, die vor allem in der Abwehr vor Torhüterin Albenita Kryeziu nun Beton anrührten. In den verbleibenden 13 Spielminuten musste man nur noch einen einzigen (!) Gegentreffer hinnehmen. Und so schmolz der Vorsprung der Ravensburgerinnen nach und nach. Amalia Botezatu gelang in der 34. Spielminute der verdiente Ausgleich zum 17:17, ehe Ruby Kalivoda die erste Biberacher Führung, zwei Minuten vor dem Spielende, erzielte. Damit die Nerven aller Zuschauer noch ein bisschen auf die Probe gestellt wurden, gab es nach Abpfiff der Partie noch einen Siebenmeterwurf für die Gastgeberinnen, den Albenita im TGB-Gehäuse zur großen Freude der Mädels entschärfen konnte. Der Auswärtssieg war perfekt.

Kompliment an die Truppe, die trotz langem Rückstand nie aufgegeben hat und sich letztlich mit einem tollen Sieg belohnen konnte.

Das TGB-Team: Albenita Kryeziu, Josefine Heyel, Lara Koch, Mina Zoll, Anna Benz, Amalia Botezatu, Ruby Kalivoda, Milou Walther und Nele Pohl.