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TG kassiert AbreibungDietmar Hummler - 26. Januar 2026
Mit einem schwachen Auftritt kassierten Biberachs Landesliga Herren am Wochenende eine auch in dieser Höhe verdiente 30-45 Packung bei der MTG Wangen 2.
Die Zeichen standen für Biberach schon vor Spielbeginn ungünstig, zum einen musste man auf Stammtorhüter Petru Drenceanu verzichten, zum anderen griffen die Wangener mit Manuel Kuhnt und Marius Mücke auf zwei leistungsstarke Spieler ihrer Regionalligamannschaft zurück, die sich aus Wangener Sicht vorbildhaft für den Verein einsetzten.
G- Linksaußen Florian Kärcher konstatierte: „Wir haben diese Beiden nicht ansatzweise in den Griff bekommen. Überhaupt waren wir heute in allen Belangen richtig schlecht“.
Auch TG-Trainer Mihut Pancu zeigte sich ob der Performance seines Teams enttäuscht: „Wir konnten uns nicht an das Wangener Niveau adaptieren“.
Insgesamt ist es aber zu einfach, die herbe Niederlage nur an personellen Umständen festzumachen.
Von Beginn an ließen die Rissstädter notwendige und moderne Handballtugenden vermissen. Den Willen das eigene Tor zu verteidigen, wurde offensichtlich vor Spielbeginn an der Garderobe der Wangener Argenhalle abgegeben.
Kärcher bemängelte völlig zurecht: „Wir hatten in der Abwehr keine Mittel und unser Rückzugsverhalten war dürftig. Wir haben uns ein Stück weit her spielen lassen“.
In der Tat konnte die TG nur bis zum 3:3 in der 5. Spielminute mithalten, danach klingelte es nahezu im Minutentakt im Biberacher Tor. Die Rissstädter hatten in keiner Phase dem Wangener Angriffswirbel etwas entgegenzusetzen.
Nach gerade mal 16 Spielminuten hatte man sich so einen kapitalen 8 Tore Rückstand eingehandelt. 7:15 aus Biberacher Sicht lautete das deprimierende Zwischenergebnis. Bis zum Halbzeitpfiff war man dann wenigstens noch in der Lage den Abstand in etwa konstant zu halten , die MTG Wangen 2 ging aber vollkommen zurecht mit 24:15 in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel dann die identischen Muster, Kapitän Lukas Fimpel sagte:“Vorne hatten wir viel zuviel technische Fehler, beziehungsweise Fehlwürfe und in der Abwehr zu keiner Sekunde Zugriff“.
Für die Einheimischen war es somit einfach die Kontrolle über das Spiel zu bewahren, der Vorsprung wuchs kontinuierlich zum 30:44 Endstand an.
Einer detaillierten Fehleranalyse bedarf es eigentlich nicht, diese wäre wohl auch zu umfangreich. Lukas Fimpel brachte es nach Spielende auf den Punkt:“Zukünftig dürfen wir so nicht mehr auftreten“.
Beste Gelegenheit diesen Vorsatz umzusetzen bietet sich kommenden Samstag, wenn sich der im Aufwind befindliche TSV Lindau in der Biberacher Malihalle vorstellt.

Tor: Florian Müller, Tim Schätzle und Silas Unseld,
Bogdan Botezatu (9),Valentin Istoc (6), Lukas Fimpel (4/1 per 7m)Daniel Krais (4)Simon Krattenmacher (2) Florian Kärcher (2), Mihai Sandu (1),Mathis Streitlein (1) Jonas Frey (1),Nico Hardegger, Costel Manea