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wJD1: Sportallianz ohne Chance

Florian Nowack - 24. Januar 2026

Die weibliche D1-Jugend der TGB konnte auch ihr zweites Spiel an einem Wochenende für sich entscheiden. Nach dem Heimsieg gegen die SG Ulm&Wiblingen am Samstag ließ man nun den nächsten Erfolg – dieses Mal gegen die Aalener Sportallianz – folgen. Das Team sorgt damit mit dem siebten Sieg im siebten Saisonspiel weiterhin für Furore in der Bezirksoberliga.

Der ganz starke Auftritt gegen die SG Ulm&Wiblingen war kaum vorbei, schon ging es für die TGB am frühen Sonntagmorgen wieder zur Sache. Müde war beim Team um Flügelflitzerin Johanna Mayer, die im Gegensatz zum Samstag nun mit von der Partie war und damit für einen vollen Kader sorgte, niemand. Vielmehr überwog die Freude darüber, gleich wieder Handball spielen zu dürfen. Dennoch durfte man gespannt sein, wie die TGBlerinnen so drauf sein würden, denn mit dem Tabellenschlusslicht aus Aalen traf man auf einen Gegner, der vor allem nicht unterschätzt werden durfte.

Los ging es gleich mit viel Tempo: Jonna Fritsch und Lina Figel sorgten für eine 2:0-Führung, ehe die Gäste erstmals treffen konnten. Das Tempo war von Beginn an hoch, die Laufbereitschaft da. Logische Konsequenz war eine 6:1-Führung nach vier gespielten Minuten. Im Angriff präsentierte man sich sehr variabel. Nicht nur übers Tempospiel, auch über Rückraum, Kreis und Außen war man immer wieder gefährlich. In der Abwehr konnte man immer wieder Ballgewinne erzielen, leistet sich hier aber immer mal wieder auch einen unnötigen Fehler. Vor allem das sorgte dafür, dass auch die Gäste immer wieder frei vor den beiden Biberacher Torhüterinnen auftauchen konnten. Folglich waren die 21 geworfenen Tore zu Halbzeit stark, die bekommenen 11 allerdings zu viel. Hier galt es die Konzentration im zweiten Durchgang hochzufahren.

Um es vorweg zu nehmen, das sollte gelingen, denn im zweiten Durchgang musste man dann nur noch sieben Gegentore verkraften. Valentina Grune, Maja Steinhauser und Amina Winter erzielten die ersten Treffer auf Biberacher Seite. Über 24:11 und 26:12 konnte man in der 26. Spielminute mit 28:13 in Führung gehen. Dann folgte ein 8:0-Lauf, wo unter Anderem Adisa Kryeziu und Elina Kniep trafen. Letztlich konnte man sich nach Abpfiff über einen 44:18-Sieg und damit ein rundum perfektes Wochenende freuen.

„Unser Tempospiel wird aktuell immer besser, immer sicherer und damit in den Spielen ein immer größer werdender Faktor. Hier wollen wir weiter arbeiten! Glückwunsch und ein dickes Komplement an die Mädels, die in beiden Spielen an diesem Wochenende alle rein gehauen haben, viel gelaufen sind und einfach gute Spiele gemacht haben!“, so die TGB-Trainer nach dem Doppel-Spiel-Wochenende.

Damit beibt die TGB nach wie vor ungeschlagen. Was für ein unfassbarer Zwischenstand. Es ist die logische Konsequenz aus Motivation, Trainingsfleiß und Arbeit. Man will und wird weiter an der Spielphilosophie, die auf einer starken Abwehr und daraus resultierendem Tempospiel basiert, arbeiten und von diesem Spielstil auch nicht abweichen. Ein großes Dankeschön geht heute raus an den Schiedsrichter der Partie, Jugendhandball-Spielleiter Lukas Junginger, und an das fehlerfreie Schiedsgericht Gemma und Emilia.

Für die Biberacherinnen stehen nun Spitzenspiele ins Haus: Zunächst geht es zum Spitzenteam aus Heidenheim, ehe das Auswärtsspiel beim Top-Team TV Weingarten auf dem Plan steht. Nach der Winterpause und einem Turnier in Metzingen folgt dann direkt das Rückspiel gegen den TVW. Eine spannende Zeit für die TGB.

Das TGB-Team: Johanna Mayer, Maja Steinhauser, Franzi Schmalzing, Valentina Grune, Amina Winter, Rosa Schneck, Elina Kniep, Jonna Fritsch, Adisa Kryeziu, Sarah Sontheimer und Lina Figel.