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Auswärts beim Topfavorit
Dietmar Hummler - 04. Dezember 2025
Mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Oberkochen/Königsbronn am heutigen Samstag um 19.30 bittet der Topfavorit schlechthin die TG zum Handballtanz.
Tabellarisch, als auch leistungstechnisch ist es das Topspiel des Wochenendes in der Landesliga IV. Die HSG liegt mit 14:2 Punkten und 261: 217 Toren unmittelbar vor Biberach (12:4 Punkte) auf Platz 2.
Die einzige Niederlage der Ostälbler datiert noch vom Oktober, als man sich knapp dem punktgleichen Tabellenführer TV Altenstadt geschlagen geben musste. Seither machte das Team um das Trainerduo Hoga&Hoga mit ihren jeweiligen Kontrahenten eher kurzen Prozess.
Prunkstück ist die gut geölte Angriffsmaschinerie, die im Schnitt pro Spiel fast 33x einnetzt. Vorzugsweise geschieht dies über Hochgeschwindigkeitshandball und eine ausgeprägte mannschaftliche Geschlossenheit. Zuletzt zeigten sich beim Derby in Schnaitheim alle Feldspieler erfolgreich.
Der Star ist somit sicher die Mannschaft, der Biberach ebenfalls mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Kompaktheit begegnen muss. Wichtig wird aus TG-Sicht auch sein die eigenen Torchancen konsequent zu nutzen um der gegnerischen 1. und 2. Welle das Tempo etwas zu nehmen.
In der letzten Saison gelang dies der TG in einem wahren Torspektakel sehr gut, als man in der Hinrunde am Ende einen überraschenden Auswärtssieg landen konnte. Im Rückspiel in der Biberacher Malihalle gab es hingegen eine äußerst unglückliche und knappe Heimniederlage, die vorallem dem arg dezimierten Biberacher Kader geschuldet war.
Zumindest von der personellen Seite her sind die Voraussetzungen im TG-Lager etwas besser als in jenem Rückrundenspiel. Unverändert muss TG-Coach Pancu zwar auf Jan Röhrig verzichten, ebenso ist der Einsatz von Mihai Sandu eher unwahrscheinlich. Zusätzlich sind Linus Meinhardt und Felix Weller im Erstspielrecht am Wochenende für Konstanz beziehungsweise Bietigheim im Einsatz.

Unabhängig davon sind die Rissstädter aber in der Lage dem Gastgeber das Leben schwer zu machen, wenngleich die Favoritenrolle klar auf der Ostalb liegt.